Google-Tasks-Alternativen

Ich vergesse viel, auch wichtige Dinge. Deshalb nutze ich seit einer Weile Google Tasks, damit die Erinnerungen direkt auf dem Smartphone erscheinen. Das hilft. Allerdings nervt mich die Eingabe von Aufgaben: Ich muss kleine Icons treffen und mit dieser bescheuerten «Android-Uhr» rumrödeln, um eine Uhrzeit zu definieren. OK, Fertig, Speichern. Auch das Tippen im Kalender macht mich leicht aggressiv, weshalb ich mir wichtige Dinge manchmal einfach auf einen Zettel aufschreibe.

Abgehakt: Apps wie Google Tasks helfen dabei, weniger zu vergessen.

Für einen Artikel über Aufgabenplaner-Apps habe ich Todoist ausprobiert. In die App kann man die Aufgaben einfach ausformulieren: «Dienstags um 15 Uhr zum Sport». Daraus macht die App dann den passenden Serientermin. Auch ein Diktat ist möglich, dann wertet eine KI das Gefasel aus, um einen passenden Eintrag in der App anzulegen. Schon praktisch.

To-Do-Apps

Außerdem habe ich noch Tasks.org getestet, eine Open-Source-App von Alex Baker. Die kann Aufgaben auch lokal ablegen, also im Speicher des Smartphones. Gut fand ich, dass bei der Eingabe alle Felder sofort zu sehen sind. Ich fange also oben an, tippe den Titel ein und arbeite mich durch. Speichern. Mit der App kann man auch Nextcloud Tasks verwalten – und Google-Tasks-Tasks.

Zuletzt habe ich noch Zenkit To Do aus Deutschland installiert, die App macht ebenso vieles richtig und bietet praktische Listen, die sich automatisch befüllen: «Heute» etwa enthält alle Pflichten des Tages. Also mal sehen, ob ich den Absprung von Google Tasks schaffe – denn eigentlich mag ich die App durchaus. Sie ist angenehm schlank und übersichtlich gestaltet. Nur die Eingabe von neuen Aufgaben, tja, die macht mich echt fertig.

← Übersicht

Daniel Berger ist Tech-Journalist in Hannover, er schreibt Artikel über das Internet. Außerdem bloggt er Stadtgeschichten über Hannover. Mehr