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Schlanke Notizen-Apps

28.02.2025

Wenn ich eine Idee habe, schreibe ich sie entweder in meine Simplenote-App oder in eine große Textdatei, die auf meinem Mac geduldig auf Input wartet. Simplenote ist voller Skizzen, falsch geschriebener Wörter, Zahlen und Datenmüll, weil ich die App zumeist am Handy nutze und unterwegs eilig etwas hinein schmiere. Jemand müsste die Notizen einmal durcharbeiten, streng aussortieren und ganz viel löschen, löschen, löschen.

Für einen Artikel für heise online habe ich nun vier schlank Notizen-Apps ausprobiert: neben Simplenote auch Tot, Notable und Joplin.

Notizen-Apps

  • Simplenote: Gehört zu Automattic, ist überall verfügbar
  • Tot: Komischer Name, ultra-minimalistisches Konzept
  • Notable: Schlanke App, sieht gut aus – nur für macOS
  • Joplin: Open-Source, sicher, aber etwas langsam

Tot hat einen ulkigen Namen und ist eine kleine App, die in einem Fenster sieben Notizzettel vereint. Nicht mehr, nicht weniger. Die Zettel sind farbig gekennzeichnet, damit man sich besser merken kann, wo die genialen Ideen stehen (gelb) und wo sich die Einkaufsliste befinden (rot). Leider gibt es Tot nur für Apple-Geräte. Sorry, Windows. Jedenfalls werde ich diese App weiterhin ausprobieren, ergänzt womöglich durch Notable (was mir auch sehr gefallen hat). Wobei ich von meiner riesigen Notiz-Textdatei wahrscheinlich niemals wegkommen werde.

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Daniel Berger ist Tech-Journalist in Hannover, er schreibt Artikel über das Internet. Außerdem bloggt er Stadtgeschichten über Hannover. Mehr